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DIE
ZIRBE ALS UNGEZIEFERSCHRECK |
An
der Universität Salzburg wurden Ahorn, Buche,
Fichte, Pappel und Zirbe auf ihre antibakterielle Wirkung
getestet. Dazu wurde eine genau festgelegte Menge von Bakterien
(Escherichia coli K12) auf desinfizierte Holz-Schnittflächen aufgebracht.
Nach einiger Zeit in feuchter bzw. trockener Umgebung wurde die
Entwicklung untersucht.
Auf dem Zirbenholz konnten kaum lebensfähigen
Bakterien nachgewiesen werden. Zirbenholz ist somit wesentlich
hygienischer als Kunststoff! Diese starke Wirkung gegenüber Schadorganismen
wie Pilzen und Bakterien kann auf das im Zirbenholz eingelagerte
Pinosylvin zurückgeführt werden. Zirbenholz verfügt
über die stärkste antibakterielle Wirkung aller heimischen Holzarten.
Das erstaunliche Ergebnis: Zirbenholz behindert die Entwicklung
der Kleidermotte deutlich stärker als alle anderen getesteten
Holzarten:
Larvenanzahl nach 15 Wochen
Zirbe (mit Zirbenölbehandlung): - 65 %
Zirbe (ohne Zirbenölbehandlung): - 48 %
Fichte: - 36 %
Birke: - 9 %
Spanplatte - 8 %
Auch die Fresslust der Mottenlarven ist bei Zirbenholz deutlich
geringer. Die Zirbe verfügt somit über die stärkste schädlingsabwehrende
Wirkung aller heimischen Holzarten. Verantwortlich dafür
ist das im Zirbenholz enthaltene a-Pinen. Somit biete sich das
Zirbenholz, besonders mit ätherischem Zirbenöl behandelt, bestens
als natürliches Mottenmittel an. |
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